| NVB
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....Der NVB ist ein unabhängiger Dorfverein der sich zum Ziel gesetzt hat, der Natur tatkräftig beizustehen, diese wo immer zu schützen und sich zu bemühen, vernetzte Räume und Kleinstrukturen zu pflegen, wo sich die selten gewordenen Arten erholen und ausbreiten können.
Der NVB setzt sich vor allem für die Belange der Natur
vor der Haustüre ein. Vogel des Jahres 2012 in der Schweiz: ist der Zaunkönig! Klein, aber oho: Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)
Wenn dieser braune Winzling am Boden und durch dichtestes Gestrüpp
schlüpft, könnte man ihn im ersten Moment glatt für eine Maus halten - bis
er mit seinen kurzen Flügeln geradlinig davonschwirrt, um entweder im
nächsten Gebüsch unterzutauchen, oder sich zu einer Gesangsstrophe auch mal
für alle sichtbar auf dem Gartenzaun zu exponieren. Dann folgt die zweite
Überraschung: der nur neun Gramm leichte Zaunkönig schmettert in einer
Lautstärke los, die wir ihm so zunächst nie zutrauen würden. Jede
Gesangsstrophe dauert etwa fünf Sekunden und besteht aus einer Kaskade hoher
Töne und schneller Triller. Mit einem harten „tek“ oder auch „trrrrrr“
schlägt er dagegen Alarm.
Vogel des Jahres 2011 in der Schweiz: Schwarzspecht ![]()
Vogel des Jahres 2010 in Deutschland war der Kormoran
Sein grösster Feind ist der Mensch, Angler und Fischer sehen den stolzen Flieger und Fischfänger als Konkurrenz an. Er hat es schon einmal geschafft, dass der Kormoran fast völlig in unseren Breiten verschwunden war. Umfangreiche Schutzmassnahmen der EU halfen dem Vogel bei seiner Rückkehr. Vorwiegend an der Küste gibt es zur Zeit wieder über 20.000 Brutpaare. All der Schutz hilft nichts, wenn seltsame Gesetzeslücken den seltenen Rückkehrer teilweise zum Abschuss freigeben. Bis zu 15.000 Kormorane werden so, ganz legal, in Deutschland jährlich getötet. Kein guter Start für einen Neuanfang. Sein Problem ist die Nahrung, fast nur Fisch Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) lebt ausschliesslich vom Fischfang. Ehemals weit verbreitet, ist er fast in der gesamten alten Welt zu Hause. Selbst an die Ostküste Amerikas, nach Australien oder Grönland hat es ihn verschlagen. Seine Brutkolonien legt der gesellige Fischer an den Küsten und an grossen Gewässern an. Der gänsegrosse Vogel mit bis 1,5m Spannweite ist ein auffälliger Gast an unseren Küsten. Seine Auffäauml;lligkeit hat ihm aber kein Glück gebracht, als Konkurrent gejagt, wurde er fast ausgerottet. Erst langsam erholen sich die deutschen Bestände wieder. Auffällig auch das bei uns meist schwarzbraune Gefieder, der recht grosse Schnabel und eben die grünen Augen des Fischjägers. Er ist ein leiser Geselle, stumm geht er auf die Jagd. Nur in den Kolonien hört man zuweilen seinen tiefen, krächzenden Ruf. Er geht tauchend auf Fischfang, ein kurzer Sprung, dann mit den Füssen paddelnd. Mit seinem kräftigen Schnabel packt er sein Opfer fest hinter den Kiemen. Ein bis drei Meter ist dabei die übliche Wassertiefe. Er ist Opportunist, er fängt, was am einfachsten ist. Je nach Region lebt der Kormoran also von völlig unterschiedlichen Fischarten. Geselliges Leben in der Kormorankolonie Zum Brüten legen die Kormorane grosse Kolonien an, immer in der Nähe des Wassers und damit der Nahrung. Mit dem Nestbau ist es wie beim Fischen, was am besten geht, wird bevorzugt. So finden sich seine Brutplätze auf Klippen, einfach auf dem Boden oder in kräftigen Bäumen. In die etwas gepolsterte Nestmulde legt das Weibchen meist drei bis vier, selten mehr, hellblaue ovale Eier. Erstmals brüten Kormorane meistens im Alter von vier Jahren. Die Paare leben in einer monogamen Beziehung über die Saison. Ende April bis Juni ist die Hauptbrutzeit, beide Vögel teilen sich das Brüten der Eier. Nach rund 30 Tagen schlüpfen dann die jungen Kormorane. Den Nachschub an Fisch stellen beide Elternteile sicher, etwa fünfzig Tage werden die Kleinen mit gewürgtem Fisch versorgt, bis sie nach etwa zwei Monaten selbst flugfähig sind. Auch danach versorgt das Elternpaar den Nachwuchs noch für weitere rund zwölf Wochen. Zugvogel oder nicht Bei der Entscheidung, uns im Winter zu verlassen, halten es die Kormorane wie sonst auch. Wenn nötig wird gen Süden gewandert, wenn nicht, dann bleibt der Fischer in seiner Heimat. Manche Arten ziehen nur kurze Distanzen im Winter, andere Unterarten fliegen im Herbst bis nach Nordafrika oder in den südlichen Mittelmeerraum zur überwinterung. Februar bis März sind die ersten Kormorane schon wieder auf dem Rückweg in die angestammten Gebiete. Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Der Kormoran: Vogel des Jahres 2010: NABU und Landesbund für Vogelschutz haben gewählt http://voegel.suite101.de/article.cfm/der_kormoran_vogel_des_jahres_2010#ixzz0bAzg1gWS |