NVB    

 

 zurück  weiter home

Bellikon

Aktuell

Programm

Der Vorstand

Das Hüttli

Der Lehrpfad

Die Statuten

Wissenswertes

Exkursions-
informationen

Links

Kontakt
nvbellikon@gmx.ch
 
Ernst Hofstetter
 
 

„Ökologie des Waldbrandgebietes in Leuk“

Exkursion ins Wallis zum Thema Ökologie

Bei einem der grössten dokumentierten Waldbrände der Schweiz brannten im August 2003 oberhalb von Leuk 300 Hektar Wald. Das Brandgebiet erstreckt sich von 800m bis zur Waldgrenze auf 2100m, ein Teil war Schutzwald für die Stadt Leuk und die Strasse nach Leukerbad. Wanderwege führen quer durch das spannende Gebiet mit natürlichen Baumskulpturen neben nachwachsendem Jungwald, Gräsern und Büschen.

Guido Wähli, ein Kenner vor Ort wird die dreitägige Exkursion leiten. Anmeldungen bitte ab sofort an Guido Wähli 056 496 11 70, g.waehli@bluewin.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flachseeexkursion  am Samstag, 25. Feb. 10.00h ab P Gemeindehaus 

„Wintergäste am Flachsee

 

Exkursion in den Südschwarzwald und den Hegau am Samstag, 15. Okt. 2011

          
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.00 Abfahrt von Gemeindehaus Bellikon mit Bus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren nach Bargen und dann weiter durch den Donauoberlauf
zu deren Versickerungsstelle. Unterdessen haben wir Gelegenheit an
Fossilfundpunkten zu sammeln. Weiter dann in den Hegau zu dessen
Vulkanen und wieder zurück nach Bellikon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückkehr nach Bellikon und Berikon 20 Uhr.

Mitnehmen: Picknick (bei schönem Wetter etwas zum „Brötle"),
Wander- oder Turnschuhe, Regen- und/oder Sonnenschutz, ev.
Feldstecher, Hammer und Meissel, Lupe, Pass oder ID

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweitägige Exkursion nach Vallorbe
am Wochenende 24.-25. September 2011

Unser vielseitiges Programm enthält biologische, geographische, geologische und kulturelle Sehenswürdigkeiten. In welcher Reigenfolge wir sie verbinden, hängt vom Wetter ab.

 

Besammlung 7:30 beim Gemeindehaus Bellikon. Fahrt mit Kleinbus.

 

1. Menhire bei Yverdon: 45 längliche Findlinge wurden vor rund 5000 Jahren in Reihen und Halbkreisen aufgestellt. Sie sind zum Teil bearbeitet und bis 3 m hoch.

2. Naturschutzzentrum Champ-Pittet bei Yverdon: Lehrpfade im grössten Seeuferried der Schweiz und im Wald, schöne Gärten mit Blumen und Nutzpflanzen, Ausstellungen und Tonbildschau im „Schloss“. Picknick oder Einkehren im Restaurant hier oder in Orbe.

3. Städtchen Orbe: malerische Gassen und Plätze, gotische Kirche, Burgturm.

4. Römische Mosaikböden: Die schönsten der Schweiz, Bilder mit Menschen und Tieren.

5. a) Ausgang der Orbeschlucht oder b) Kirche in Montcherand (romanisch, Fresken 12. Jh.!)

6. Orbeschlucht mit Wasserfällen: Rundwanderung mit Abstieg und Aufstieg unterhalb Vallorbe.

 

Übernachtung mit Halbpension in der „Auberge pour tous“ in Vallorbe.

Zwei Schlafsäle mit Kajütenbetten, viele Duschen und WCs auf der Etage.

 

1. a) Bei guter Fernsicht Dent de Vaulion: Ein Juragipfel mit überwältigender Aussicht auf den Lac de Joux, das Mittelland und die Alpen. Wir fahren bis zum Bergrestaurant auf 1410 m, von dort noch 15 Minuten zu Fuss zum 1483 m hohen Gipfel. Es gibt dort Gämsen.

b) Alternative: Wanderung am Lac de Joux oder an seinem Anhängsel Lac Brenet.

2. Grotte und Quelle der Orbe: Die interessanteste Schauhöhle der Schweiz mit dem unterirdischen Abschnitt des Flusses Orbe, vielgestaltigen Tropfsteinen, „Trésor des Fèes“ (Mineralienausstellung). Wasserreichste Stromquelle und kleine Nebenquellen. Picknick oder Einkehren hier oder in R.

3. Romainmôtier: eines der urtümlichsten ehemaligen Klöster der Schweiz.

4. „Carrière jaune“: aufgegebener Steinbruch, wo 500 Jahre lang gelber Kalkoolith abgebaut wurde, jetzt ein artenreicher Trockenbiotop nordwestlich von La Sarraz.

5. Canal d’Entreroche: Im 17. Jh. geplante und z.T. gebaute Verbindung über die kontinentale Wasserscheide zwischen Rhone und Rhein. Eindrückliche Reste in einer Schlucht.

 

Exkursion ins Valle Anzasca
Freitag, 1. Juli bis Sonntag 3. Juli 2011

 

  Unterkunft: Casa Alpina in Macugnaga

Das Valle Anzasca gilt als eines der meistbesuchten und auch schönsten Täler im gesamten Ossola-Gebiet, in dem auch Gämsen und Steinböcke vorkommen. Benannt ist das Tal nach der Anza, dem gleichnamigen Fluss. Das Tal, das im unteren Bereich sehr dunkel und eng ist, öffnet sich nach oben hin immer weiter, bis hin zum Gipfel des Monte Rosa. Elf schneebedeckte pyramidenförmige Gipfel, deren Felsen an den Himalaya erinnern, bilden den berühmten Monte Rosa, ein 4634 Meter hohes Gebirge, dessen Name sich von dem Wort roise herleitet, das Gletscher bedeutet.

Um das Anzascatal kennen zu lernen, empfiehlt sich ein Ausflug zu einer seiner bekannten Berghütten: z.B. der Berghütte von Zamboni-Zappa. Man gelangt mit einem Sessellift direkt bis Macugnaga, und von dort auf einem eigens markierten Rundweg direkt zur Berghütte. Auf der Pedriola-Alm in einer Höhe von 2070 Metern kann man eine atemberaubende Aussicht über die Ausläufer des Gletschers Del Belvedere geniessen.
Macugnaga erhebt sich am Fusse des Monte Rosa und zeigt sich heute im Sommer wie im Winter als ein gut und modernes Zentrum des Tourismus, das gleichwohl ein wertvolles historisch-kulturelles Erbe der Walserzivilisation bewahrt hat. Es ist bezeichnend, dass in den Schulen des Ortes Italienisch erst 1880 zur Unterrichtssprache erhoben wurde.
Für Wintersportler gibt es hier zwei Loipen, die sich zwischen den alten Häusern von Pecetto und Isella hindurchschlängeln, um dann in die Wälder zu führen. Von hier aus sind Exkursionen zu Fuss oder auf Skiern entlang der schönsten Routen rund um den Monte Rosa möglich. Für Wanderexperten empfiehlt sich der Weg durch die Ossola-Täler: bei 400 km Länge in 25 Etappen bleiben keine Wünsche offen.
Hinderbalmo ist der Name einer Ansammlung von Hütten und Almhöfen auf einer Höhe von 1950 m oberhalb van Macugnaga.
Rechts des Pfades, der hier herauf führt, trifft man etwa 500 m vor der Hütte auf einen grossen, unregelmässig geformten Felsblock, auf dem an einigen Stellen eingeritzte Zeichen zu sehen sind. Auch wenn die typischen kreuzförmigen Zeichnungen fehlen, hat man es möglicherweise mit den Spuren von durchziehenden Pilgern aus dem Wallis zu tun.

Kultur
Die historische Altstadt Macugnaga ist vor allem durch das Bergvolk der Walser geprägt. Diese alemannische Volksgruppe hat sich im 13. Jahrhundert im Oberwallis niedergelassen, um später ihre eigenen Kolonien aus dem Berner Oberland bis zum Grimselpass und bis zur Hochebene des Gams auszuweiten. Die Walserbesiedlung erstreckte sich auch auf das Val Formazza, das Simplontal, das Aostatal sowie auf die Ta des Monte Rosa - und damit auch auf den Ort Macugnaga.
Der Einfluss der Walserkultur zeigt sich noch in der Struktur der aus Holz und Mauerwerk errichteten Häuser. Eine in der zweiten Hälfte des 13. Jh. erbaute Marienkirche, die im Lauf der Jahrhunderte mehrmals umgebaut wurde, ist ein weiteres Zeugnis der Walser-Kultur. Nicht weit von der Kirche entfernt, die inzwischen von einem Friedhof umgeben ist, steht eine Linde aus dem 13.Jh., in deren Schatten früher Recht gesprochen und Rat gehalten wurde. Der beeindruckende, mehr als 700 Jahre alte Baum hat am Stamm einen Umfang van sieben Metern.

In der Ortschaft Fornarelli, nicht weit vom Museum Walserhaus befindet sich die Goldmine von Guia. Die über einen Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren, von 710 bis 1946, hinweg betriebene Mine darf sich stolz die erste Mine in Italien nennen, die zu kulturellen Zwecken wieder geöffnet worden ist.

 

 

Reise des NV Bellikon an den Neusiedlersee (Burgenland)
Sa, 5. bis Sa, 12.Juni


Zu den Störchen und den Bienenfressern am Neusiedlersee wollten wir schon immer einmal reisen!

Der Raum um den Neusiedlersee ist bekannt für seine Vielfalt an Nischen für Mensch, Tier und seltene
Pflanzen. Der Natur- und Vogelschutzverein Bellikon hat deshalb seine alljährliche Fahrt dieses Mal
dorthin organisiert. Am  Samstag 5. Juni fuhr deshalb eine Gruppe von zehn Interessierten mit einem
Bus in dieses Gebiet.

 Die kleine Naturschützerabordnung des NV Bellikon.


Der junge Steppensee, der westlichste Europas, hat mit Bergseen nichts gemeinsam: er ist extrem
 seicht, leicht salzhaltig, und seinen Boden bedeckt ein feinkörniges Sediment. Zudem wirkt die
riesige Wasserfläche als Wärmespeicher, was wiederum die Vegetationsperiode verlängert und
Luftfeuchtigkeit spendet. Der Neusiedlersee erhält sein Wasser praktisch einzig vom Himmel in
Form von Niederschlägen, was wiederum Wasserstandsschwankungen bis zum Austrocknen bewirkt.



 Ein grosser Schilfgürtel säumt den Neusiedlersee.

Der immense Schilfgürtel und die dünne Besiedlung durch den Menschen ermöglichte die Entstehung
einer einmaligen Naturlandschaft, wo viele Reiher und  Löffler und Tausende von Singvögeln zuhause
sind. Zudem ist der landseitige Gürtel ideales Habitat vieler Amphibien, Reptilien und Säugern

Ein „Löffler“ in einer Lacke nach Nahrung suchend.

Hier, in dieses Paradies zu reisen,  war das Ziel des Natur- und Vogelschutzvereins Bellikon.
Am Samstag, 5. Juni ging's via Memmingen – Salzburg – Melk in der Wachau nach Podersdorf
am See, einem kleinen Seewinkeldorf. Dort wurde die Gruppe  in einer komfortablen Pension
untergebracht.
Die nächsten Tage sollten den Teilnehmern eine Vielfalt von Naturerlebnissen bescheren.
Jeden Tag wurden unter der Leitung von Guido Wähli (Landschaft und Kultur) und Ernst Hofstetter
(Biologie und ökologische Zusammenhänge) mehrere interessante Ausflüge gemacht:

Das kleine Städtchen Rust am See.

Man bestaunte den geschichtsträchtigen ehemaligen Flüchtlingsübergang in Andau an der
ungarischen Grenze. Es handelte sich um eine Privatbrücke der Andauer Bauern, die zur
Einbringung der Heuernte und des Brennholzes über den Einserkanal geschlagen worden
war – eine belanglose Brücke, welche der letzte Ausweg in die Freiheit für tausende von Ungarn
bedeutete. Ein  Gebiet zudem, welches heute  das Habitat der seltenen Grosstrappe, dem schwersten
flugfähigen Vogel der Welt, ist. – Man umrundete den See, um die zahlreichen schmucken Weindörfer
und die wenigen Anhöhen im westlichen Teil des Sees zu erleben und es gab auch die Gelegenheit,
frühmorgens an einer interessanten Führung mit einer jungen Ökolgiestudentin des Naturschutzzentrums
Illmitz teilzunehmen. In diesem Zentrum laufen alle Fäden in Bezug auf Natur und Landschaftsschutz und
Biosphärenschutz zusammen. Ein Schönes Museum mit einer hervorragenden Ausstellung und
freundlichem Personal ladet zum Verweilen ein.

Graugänsemarsch beim Informationszentrum Illmitz.

Auch  dem Besuch einer grossen Kolonie von Bienenfressern galt die Exkursion. Etwas ausserhalb
des Dorfes  Weiden ist es der Reisegruppe gelungen fütternde Bienenfressereltern  in vielfacher
Anzahl zu beobachten.



Das Gekeife der „Bienenfresser“ gehört zum Geschäft! Brutreviere werden immer verteidigt..

Nach einer grossartigen Woche mit wunderbaren Naturerlebnissen und eindrücklichen
Landschaften und menschlichen Siedlungen wurde der Rückweg über Salzburg, wo wiederum
die nette kleine Pension zum Verweilen einlud, angetreten.
Mit einer Bilderbuchfahrt durch das Tirol verlassen die Belliker Naturschützer Österreich – um dann,
westlich des Arlbergs, vom regnerischen Schweizerwetter auf den Boden der Realität zurückgeholt
zu werden.

 

Exkursion zur Schrattenfluh bei Sörenberg (mit Höhlenführung!) 
Samstag, 26. Juni 2010

Aus den sanften Hügeln mit Weiden, Wäldern und Hochmooren ragt die Schrattenfluh als steile,
hellgraue, zerklüftete Kalkplatte empor.


Das Regenwasser fliesst in unzähligen Rillen ab und verschwindet in Höhlensystemen.
Gemsen, Murmeltiere, Auer-, Birk- und Schneehühner, Adler und Bergdohlen kommen hier vor,
aber auch eine Vielfalt von Blumen (z.B. Alpenrose, Enzian, Aurikel, Silberwurz).

 

Geführt von Frau Anita Schnider vom „Biosphärenreservat Entlebuch“ werden wir eine abwechslungsreiche
Wanderung machen, unterwegs picknicken und als Höhepunkt am Schluss in eine Höhle absteigen,
mit Helm und Stirnlampe, die wir dort bekommen. Besondere Fähigkeiten braucht es dazu nicht.
Wanderzeit etwa 3 Stunden, Höhenunterschied 300 m.