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„Ökologie des Waldbrandgebietes in Leuk“
Exkursion ins
Wallis zum Thema Ökologie
Bei einem der grössten dokumentierten Waldbrände der Schweiz
brannten im August 2003 oberhalb von Leuk 300 Hektar Wald. Das Brandgebiet
erstreckt sich von 800m bis zur Waldgrenze auf 2100m, ein Teil war Schutzwald
für die Stadt Leuk und die Strasse nach Leukerbad. Wanderwege führen quer durch
das spannende Gebiet mit natürlichen Baumskulpturen neben nachwachsendem
Jungwald, Gräsern und Büschen.
Guido Wähli, ein Kenner vor Ort wird die dreitägige
Exkursion leiten. Anmeldungen bitte ab sofort an Guido Wähli 056 496
11 70, g.waehli@bluewin.ch

Flachseeexkursion am Samstag, 25. Feb. 10.00h ab P Gemeindehaus
„Wintergäste am
Flachsee“

Exkursion in den Südschwarzwald
und den Hegau am Samstag, 15. Okt. 2011

9.00 Abfahrt
von Gemeindehaus Bellikon mit Bus

Wir fahren nach Bargen und
dann weiter durch den Donauoberlauf
zu deren Versickerungsstelle.
Unterdessen haben wir Gelegenheit an
Fossilfundpunkten zu sammeln.
Weiter dann in den Hegau zu dessen
Vulkanen und wieder zurück nach
Bellikon.

Rückkehr nach Bellikon und Berikon
20 Uhr.
Mitnehmen:
Picknick (bei schönem Wetter etwas zum „Brötle"),
Wander- oder
Turnschuhe, Regen- und/oder Sonnenschutz, ev.
Feldstecher, Hammer
und Meissel, Lupe, Pass oder ID

Zweitägige Exkursion nach Vallorbe
am Wochenende 24.-25. September 2011
Unser
vielseitiges Programm enthält biologische, geographische, geologische
und kulturelle Sehenswürdigkeiten. In welcher Reigenfolge wir sie
verbinden, hängt vom Wetter ab.
Besammlung
7:30 beim Gemeindehaus Bellikon. Fahrt mit Kleinbus.
1. Menhire
bei Yverdon: 45 längliche Findlinge wurden vor rund 5000
Jahren in Reihen und Halbkreisen aufgestellt. Sie sind zum Teil
bearbeitet und bis 3 m hoch.
2.
Naturschutzzentrum Champ-Pittet bei Yverdon: Lehrpfade im
grössten Seeuferried der Schweiz und im Wald, schöne Gärten mit Blumen
und Nutzpflanzen, Ausstellungen und Tonbildschau im „Schloss“. Picknick
oder Einkehren im Restaurant hier oder in Orbe.
3. Städtchen
Orbe: malerische Gassen und Plätze, gotische Kirche,
Burgturm.
4. Römische
Mosaikböden: Die schönsten der Schweiz, Bilder mit Menschen
und Tieren.
5. a)
Ausgang der Orbeschlucht oder b) Kirche in Montcherand
(romanisch, Fresken 12. Jh.!)
6.
Orbeschlucht mit Wasserfällen: Rundwanderung mit Abstieg und
Aufstieg unterhalb Vallorbe.
Übernachtung
mit Halbpension in der „Auberge pour tous“ in Vallorbe.
Zwei Schlafsäle
mit Kajütenbetten, viele Duschen und WCs auf der Etage.
1. a)
Bei guter Fernsicht Dent de Vaulion: Ein Juragipfel
mit überwältigender Aussicht auf den Lac de Joux, das Mittelland und die
Alpen. Wir fahren bis zum Bergrestaurant auf 1410 m, von dort noch 15
Minuten zu Fuss zum 1483 m hohen Gipfel. Es gibt dort Gämsen.
b)
Alternative: Wanderung am Lac de Joux oder an seinem
Anhängsel Lac Brenet.
2. Grotte
und Quelle der Orbe: Die interessanteste Schauhöhle der
Schweiz mit dem unterirdischen Abschnitt des Flusses Orbe,
vielgestaltigen Tropfsteinen, „Trésor des Fèes“ (Mineralienausstellung).
Wasserreichste Stromquelle und kleine Nebenquellen. Picknick oder
Einkehren hier oder in R.
3.
Romainmôtier: eines der urtümlichsten ehemaligen
Klöster der Schweiz.
4. „Carrière
jaune“: aufgegebener Steinbruch, wo 500 Jahre lang gelber Kalkoolith
abgebaut wurde, jetzt ein artenreicher Trockenbiotop nordwestlich von La
Sarraz.
5. Canal
d’Entreroche: Im 17. Jh. geplante und z.T. gebaute Verbindung
über die kontinentale Wasserscheide zwischen Rhone und Rhein.
Eindrückliche Reste in einer Schlucht.
Exkursion ins Valle Anzasca
Freitag, 1. Juli bis Sonntag 3. Juli 2011

Unterkunft: Casa Alpina in Macugnaga
Das Valle Anzasca gilt als eines der meistbesuchten und
auch schönsten Täler im gesamten Ossola-Gebiet, in dem auch Gämsen und
Steinböcke vorkommen. Benannt ist das Tal nach der Anza, dem
gleichnamigen Fluss. Das Tal, das im unteren Bereich sehr dunkel und eng
ist, öffnet sich nach oben hin immer weiter, bis hin zum Gipfel des
Monte Rosa. Elf schneebedeckte pyramidenförmige Gipfel, deren Felsen an
den Himalaya erinnern, bilden den berühmten Monte Rosa, ein 4634 Meter
hohes Gebirge, dessen Name sich von dem Wort roise herleitet, das
Gletscher bedeutet.
Um das Anzascatal kennen zu lernen, empfiehlt sich ein Ausflug zu
einer seiner bekannten Berghütten: z.B. der Berghütte von Zamboni-Zappa.
Man gelangt mit einem Sessellift direkt bis Macugnaga, und von dort auf
einem eigens markierten Rundweg direkt zur Berghütte. Auf der
Pedriola-Alm in einer Höhe von 2070 Metern kann man eine atemberaubende
Aussicht über die Ausläufer des Gletschers Del Belvedere geniessen.
Macugnaga erhebt sich am Fusse des Monte Rosa und zeigt sich heute im
Sommer wie im Winter als ein gut und modernes Zentrum des Tourismus, das
gleichwohl ein wertvolles historisch-kulturelles Erbe der
Walserzivilisation bewahrt hat. Es ist bezeichnend, dass in den Schulen
des Ortes Italienisch erst 1880 zur Unterrichtssprache erhoben wurde.
Für Wintersportler gibt es hier zwei Loipen, die sich zwischen den alten
Häusern von Pecetto und Isella hindurchschlängeln, um dann in die Wälder
zu führen. Von hier aus sind Exkursionen zu Fuss oder auf Skiern entlang
der schönsten Routen rund um den Monte Rosa möglich. Für Wanderexperten
empfiehlt sich der Weg durch die Ossola-Täler: bei 400 km Länge in 25
Etappen bleiben keine Wünsche offen.
Hinderbalmo ist der Name einer Ansammlung von Hütten und Almhöfen auf
einer Höhe von 1950 m oberhalb van Macugnaga.
Rechts des Pfades, der hier herauf führt, trifft man etwa 500 m vor der
Hütte auf einen grossen, unregelmässig geformten Felsblock, auf dem an
einigen Stellen eingeritzte Zeichen zu sehen sind. Auch wenn die
typischen kreuzförmigen Zeichnungen fehlen, hat man es möglicherweise
mit den Spuren von durchziehenden Pilgern aus dem Wallis zu tun.
Kultur
Die historische Altstadt Macugnaga ist vor allem durch das Bergvolk der
Walser geprägt. Diese alemannische Volksgruppe hat sich im 13.
Jahrhundert im Oberwallis niedergelassen, um später ihre eigenen
Kolonien aus dem Berner Oberland bis zum Grimselpass und bis zur
Hochebene des Gams auszuweiten. Die Walserbesiedlung erstreckte sich
auch auf das Val Formazza, das Simplontal, das Aostatal sowie auf die Ta
des Monte Rosa - und damit auch auf den Ort Macugnaga.
Der Einfluss der Walserkultur zeigt sich noch in der Struktur der aus
Holz und Mauerwerk errichteten Häuser. Eine in der zweiten Hälfte des
13. Jh. erbaute Marienkirche, die im Lauf der Jahrhunderte mehrmals
umgebaut wurde, ist ein weiteres Zeugnis der Walser-Kultur. Nicht weit
von der Kirche entfernt, die inzwischen von einem Friedhof umgeben ist,
steht eine Linde aus dem 13.Jh., in deren Schatten früher Recht
gesprochen und Rat gehalten wurde. Der beeindruckende, mehr als 700
Jahre alte Baum hat am Stamm einen Umfang van sieben Metern.
In der Ortschaft Fornarelli, nicht weit vom Museum Walserhaus
befindet sich die Goldmine von Guia. Die über einen Zeitraum von mehr
als zweihundert Jahren, von 710 bis 1946, hinweg betriebene Mine darf
sich stolz die erste Mine in Italien nennen, die zu kulturellen Zwecken
wieder geöffnet worden ist.
Reise des NV Bellikon an den Neusiedlersee (Burgenland)
Sa, 5. bis Sa, 12.Juni

Zu den Störchen und den Bienenfressern am Neusiedlersee wollten wir
schon immer einmal reisen!
Der
Raum um den Neusiedlersee ist bekannt für seine Vielfalt an Nischen
für Mensch, Tier und seltene
Pflanzen. Der Natur- und
Vogelschutzverein Bellikon hat deshalb seine alljährliche Fahrt
dieses Mal
dorthin organisiert. Am Samstag 5. Juni fuhr deshalb
eine Gruppe von zehn Interessierten mit einem
Bus in dieses Gebiet.

Die kleine Naturschützerabordnung des NV Bellikon.
Der
junge Steppensee, der westlichste Europas, hat mit Bergseen nichts
gemeinsam: er ist extrem
seicht, leicht salzhaltig, und seinen Boden
bedeckt ein feinkörniges Sediment. Zudem wirkt die
riesige
Wasserfläche als Wärmespeicher, was wiederum die Vegetationsperiode
verlängert und
Luftfeuchtigkeit spendet. Der Neusiedlersee erhält
sein Wasser praktisch einzig vom Himmel in
Form von Niederschlägen,
was wiederum Wasserstandsschwankungen bis zum Austrocknen bewirkt.

Ein
grosser Schilfgürtel säumt den Neusiedlersee.
Der immense
Schilfgürtel und die dünne Besiedlung durch den Menschen ermöglichte
die Entstehung
einer einmaligen Naturlandschaft, wo viele Reiher
und Löffler und Tausende von Singvögeln zuhause
sind. Zudem ist der
landseitige Gürtel ideales Habitat vieler Amphibien, Reptilien und
Säugern

Ein
„Löffler“ in einer Lacke nach Nahrung suchend.
Hier,
in dieses Paradies zu reisen, war das Ziel des Natur- und
Vogelschutzvereins Bellikon.
Am Samstag, 5. Juni ging's via Memmingen – Salzburg – Melk in der
Wachau nach Podersdorf
am See, einem kleinen Seewinkeldorf. Dort
wurde die Gruppe in einer komfortablen Pension
untergebracht.
Die nächsten Tage sollten den Teilnehmern eine Vielfalt von
Naturerlebnissen bescheren.
Jeden Tag wurden unter der Leitung von
Guido Wähli (Landschaft und Kultur) und Ernst Hofstetter
(Biologie
und ökologische Zusammenhänge) mehrere interessante Ausflüge
gemacht:

Das
kleine Städtchen Rust am See.
Man
bestaunte den geschichtsträchtigen ehemaligen Flüchtlingsübergang in
Andau an der
ungarischen Grenze. Es handelte sich um eine
Privatbrücke der Andauer Bauern, die zur
Einbringung
der Heuernte
und des Brennholzes über den Einserkanal geschlagen worden
war –
eine belanglose
Brücke, welche der letzte Ausweg in die Freiheit für
tausende von Ungarn
bedeutete.
Ein Gebiet zudem, welches heute das Habitat der seltenen
Grosstrappe, dem schwersten
flugfähigen
Vogel der Welt, ist. – Man
umrundete den See, um die zahlreichen schmucken Weindörfer
und die
wenigen Anhöhen im westlichen Teil des Sees zu erleben und es gab
auch die Gelegenheit,
frühmorgens
an einer interessanten Führung mit
einer jungen Ökolgiestudentin des Naturschutzzentrums
Illmitz
teilzunehmen.
In diesem Zentrum laufen alle Fäden in Bezug auf Natur und
Landschaftsschutz und
Biosphärenschutz zusammen.
Ein Schönes Museum
mit einer hervorragenden Ausstellung und
freundlichem Personal ladet
zum Verweilen ein.

Graugänsemarsch beim Informationszentrum Illmitz.
Auch dem Besuch einer grossen Kolonie von Bienenfressern galt die
Exkursion. Etwas ausserhalb
des Dorfes Weiden ist es der
Reisegruppe gelungen fütternde Bienenfressereltern in vielfacher
Anzahl zu beobachten.

Das Gekeife der „Bienenfresser“ gehört zum Geschäft! Brutreviere
werden immer verteidigt..
Nach einer grossartigen Woche mit wunderbaren Naturerlebnissen
und eindrücklichen
Landschaften und menschlichen Siedlungen wurde
der Rückweg über Salzburg, wo wiederum
die nette kleine Pension zum
Verweilen einlud, angetreten.
Mit einer Bilderbuchfahrt durch das Tirol verlassen die Belliker
Naturschützer Österreich – um dann,
westlich des Arlbergs, vom
regnerischen Schweizerwetter auf den Boden der Realität zurückgeholt
zu werden.
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Exkursion zur Schrattenfluh bei Sörenberg (mit Höhlenführung!)
Samstag, 26. Juni 2010
Aus den sanften Hügeln mit Weiden, Wäldern und Hochmooren ragt die
Schrattenfluh als steile,
hellgraue, zerklüftete Kalkplatte empor.

Das Regenwasser fliesst in unzähligen Rillen ab und verschwindet in
Höhlensystemen.
Gemsen, Murmeltiere, Auer-,
Birk- und Schneehühner, Adler und Bergdohlen kommen hier vor,
aber auch eine
Vielfalt von Blumen (z.B. Alpenrose, Enzian, Aurikel, Silberwurz).

Geführt von Frau Anita
Schnider vom „Biosphärenreservat Entlebuch“ werden wir eine
abwechslungsreiche
Wanderung machen, unterwegs picknicken und als
Höhepunkt am Schluss
in eine Höhle absteigen,
mit Helm und Stirnlampe, die wir dort
bekommen. Besondere Fähigkeiten braucht es dazu nicht.
Wanderzeit etwa 3 Stunden, Höhenunterschied 300 m.
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